Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB) von CEO Echo
§ 1 Geltungsbereich und Zielgruppe
- Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (nachfolgend „AGB“) gelten für alle Verträge über Dienstleistungen im Bereich Business-Ghostwriting und Content-Erstellung zwischen Nils Teiner / CEO Echo (nachfolgend „Auftragnehmer“) und seinen Kunden.
- Das Angebot richtet sich ausschließlich an Unternehmer, Geschäftsführer, Vorstände, Freiberufler und juristische Personen des öffentlichen Rechts (B2B). Verträge mit Verbrauchern (B2C) werden ausdrücklich nicht geschlossen.
§ 2 Vertragsschluss und Buchungsprozess
- Die Darstellung der Pakete auf der Webseite stellt kein rechtlich bindendes Angebot dar, sondern eine Aufforderung zur Abgabe einer Anfrage durch den Kunden.
- Durch das Absenden einer schriftlichen Anfrage (z. B. per E-Mail) gibt der Kunde ein verbindliches Angebot ab.
- Der Vertrag kommt erst zustande, wenn der Auftragnehmer die Kapazitäten manuell prüft und dem Kunden eine schriftliche Auftragsbestätigung nebst Rechnung per E-Mail übersendet.
§ 3 Preise und Zahlungsbedingungen (Vorkasse)
- Alle auf der Webseite genannten Preise sind Nettopreise und verstehen sich zuzüglich der gesetzlichen Umsatzsteuer (zzgl. USt.).
- Es gilt das Prinzip der vollständigen Vorkasse. Die Leistungserbringung (das Verfassen der Beiträge) beginnt erst nach vollständigem Geldeingang des monatlichen Paketpreises auf dem Bankkonto des Auftragnehmers.
§ 4 Leistungserbringung und Mitwirkungspflichten des Kunden
- Der Kunde stellt dem Auftragnehmer den inhaltlichen Input für tagesaktuelle Express-Pakete in Form einer Sprachnachricht oder in Textform zur Verfügung.
- Dieser Input muss an den vereinbarten Produktionstagen (Montag, Mittwoch, Freitag bzw. Samstag nach Sondervereinbarung) bis spätestens 12:00 Uhr mittags vollständig beim Auftragnehmer eingehen.
- Liefert der Kunde den Input verspätet oder gar nicht, verfällt der Anspruch auf die tagesaktuelle Lieferung für diesen spezifischen Tag. Der Honoraranspruch des Auftragnehmers für diesen Tag bleibt in voller Höhe bestehen. Eine Rückerstattung oder ein Nachholen des Posts außerhalb der vertraglichen Vereinbarung ist ausgeschlossen.
- Der Auftragnehmer liefert an den Produktionstagen bei rechtzeitigem Input bis spätestens 17:00 Uhr zwei Textversionen in einem freigegebenen Google Doc.
- Bei Paketen, die eine Vorproduktion von Texten vorsehen (z. B. Vorab-Produktion für eine Woche oder einen Monat), beginnt die Bearbeitung durch den Auftragnehmer erst, wenn der Kunde den gesamten für den vereinbarten Produktionszeitraum erforderlichen Input (alle Sprachnachrichten oder Texte gesammelt) vollständig zur Verfügung gestellt hat.
- Die Lieferfrist für diese fertig vorproduzierten Posts beträgt 3 bis 5 Werktage nach dem vollständigen Erhalt des gesamten Inputs. Verzögert sich die Bereitstellung des Inputs durch den Kunden, verschieben sich die Liefertermine des Auftragnehmers entsprechend; der Honoraranspruch für den laufenden Abrechnungszeitraum bleibt hiervon unberührt.
§ 5 Nutzungsrechte und Geheimhaltung (Ghostwriting-Garantie)
- Der Auftragnehmer räumt dem Kunden mit der vollständigen Bezahlung der Rechnung die ausschließlichen, zeitlich und räumlich unbeschränkten Nutzungsrechte an den finalen Texten ein. Der Kunde darf die Texte unter seinem eigenen Namen veröffentlichen (Ghostwriting).
- Bis zur vollständigen Begleichung der Rechnung verbleiben alle Rechte beim Auftragnehmer.
- Der Auftragnehmer verpflichtet sich zu absolutem Stillschweigen über die Identität des Kunden und die Zusammenarbeit (Verschwiegenheitsgarantie). Es wird kein Hinweis auf den Ghostwriter auf den Kanälen des Kunden platziert.
§ 6 Haftung und Haftungsbeschränkungen
- Der Auftragnehmer schuldet eine fachgerechte Erstellung von Texten im Rahmen eines Dienstvertrages. Ein bestimmter wirtschaftlicher Erfolg (z. B. eine feste Reichweite, Likes oder Neukundengewinnung des Kunden) wird ausdrücklich nicht garantiert. Geschmackliche Abweichungen begründen keinen Mangel.
- Der Auftragnehmer haftet unbeschränkt für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit sowie für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit.
- Bei leicht fahrlässiger Verletzung einer Pflicht, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrages überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Vertragspartner regelmäßig vertrauen darf (Kardinalpflicht), ist die Haftung des Auftragnehmers auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden begrenzt. Im Übrigen ist die Haftung für leichte Fahrlässigkeit, einschließlich des Ersatzes von Folgeschäden (z. B. entgangener Gewinn), ausgeschlossen.
- Leistungsverzögerungen aufgrund höherer Gewalt oder unvorhersehbarer, vom Auftragnehmer nicht zu vertretender Ereignisse (z. B. schwere, durch ärztliches Attest nachweisbare Krankheit, flächendeckender Strom- oder Internetausfall) berechtigen den Auftragnehmer, die Lieferung um die Dauer der Behinderung zuzüglich einer angemessenen Anlaufzeit hinauszuschieben.
§ 7 Vertragslaufzeit und Kündigung
- Die Verträge werden als Monatsabonnements geschlossen.
- Das Abonnement verlängert sich automatisch um einen weiteren Monat, wenn es nicht mit einer Frist von 14 Tagen zum jeweiligen Monatsende schriftlich (per E-Mail) gekündigt wird.
§ 8 Gerichtsstand und anwendbares Recht
Sofern der Kunde Kaufmann, eine juristische Person des öffentlichen Rechts oder ein öffentlich-rechtliches Sondervermögen ist oder keinen allgemeinen Gerichtsstand im Inland hat, ist der Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus diesem Vertrag der Sitz des Auftragnehmers (Harsewinkel). Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland.